Power-Management

Je nach Ihrer Anwendung und deren Anforderungen gibt es vier verschiedene Ausbaustufen für Kommunikation und Management Ihrer USV:

  1. Einzel-USV: Netzwerkkarte
    In der Regel können Sie eine Einzel-USV über eine optionale Netzwerkkarte überwachen. Unsere Netzwerkkarten sind im Prinzip eigenständige Server und können daher die Ereignishistorie aufzeichnen, Alarme per E-Mail oder Textmitteilung versenden und Fernzugriff auf die Daten der USV in Echtzeit geben. Die Verwendung einer Netzwerkkarte ist meist die beste Lösung für das Management einer Einzel-USV.
  2. Herunterfahren (Shutdown): Netzwerkkarte und Intelligent Power Protector (IPP)
    Wenn Ihre USV Server schützt, können Sie mit Hilfe unserer Software sichere Shutdowns einrichten und sich so im Fall eines längeren Stromausfalls vor Datenverlusten schützen. Für eine Eaton-USV mit Netzwerkkarte ist IPP Eatons Shutdown-Agent. IPP kommuniziert direkt mit der Netzwerkkarte (oder über eine USB- oder serielle Verbindung, wenn nötig), um sich zu registrieren und Alarme zu empfangen, die dann ggf. das Herunterfahren Ihrer IT-Systeme auslösen.
  3. Mehrere USV-Anlagen: Netzwerkkarten und Intelligent Power Manager (IPM)
    Wo mehrere USV-Systeme in einem Netzwerkschrank oder Serverraum bestehen oder über einen Campus oder ein Unternehmen verteilt sind, ist die IPM-Software die richtige Lösung, um Ihre Stromversorgungsgeräte (sowohl USV- als auch netzwerkfähige ePDU-Produkte) zentral zu überwachen und zu verwalten.
  4. Virtualisierung: Netzwerkkarte und IPM
    IPM ist die marktführende Lösung, um das Thema Stromversorgung in Virtualisierungsplattformen zu integrieren. Die Verwaltung über den IPM-Shutdown-Agenten ermöglicht das sichere Herunterfahren von virtualisierten Servern – selbst in Clustern, auf denen vCenter oder XenCenter läuft. Live-Migrationen können angestoßen werden, um virtuelle Maschinen transparent von einem Server auf einen anderen im Netz verfügbaren Server zu verlagern.